Ab welchem Alter ist es sin­nvoll, eine Fremd­sprache zu erler­nen?

Kann mein Kind schon in eine Fremd­sprache ein­steigen, wenn es ein­fache Sätze in sein­er Mut­ter­sprache noch nicht beherrscht?

Über­fordert das frühe Erler­nen ein­er Fremd­sprache nicht mein Kind?

Ist mein Kind dann in der Schule nicht eher unter­fordert?

Soll mein Kind fremd­sprach­lich gefördert wer­den, obwohl es ja schon Englisch in der Schule hat?

Ab welchem Alter ist es sin­nvoll, eine Fremd­sprache zu erler­nen?
Kindern ab dem drit­ten Leben­s­jahr fällt es beson­ders leicht, eine zweite Sprache auf natür­liche Weise zu erfassen. Sowohl die Gram­matik als vor allem auch die Aussprache wer­den ganz selb­stver­ständlich erlernt und von Beginn an fließt die zweite Sprache neben der Mut­ter­sprache ins alltägliche Leben ein.

Kann mein Kind schon in eine Fremd­sprache ein­steigen, wenn es ein­fache Sätze in sein­er Mut­ter­sprache noch nicht beherrscht?
Ja. Kinder, die mit zwei Sprachen aufwach­sen, haben den Vorteil, dass sie ein Bewusst­sein dafür entwick­eln, wie Sprache struk­turi­ert ist. Dadurch wird auch das Sprachver­ständ­nis in der Mut­ter­sprache gestärkt, so dass Ihr Kind ler­nen wird, bei­de Sprachen bess­er zu sprechen. Ger­ade im Hin­blick auf spätere, schulis­che Anforderun­gen wird es deut­lich bess­er eingestellt sein.

Über­fordert das frühe Erler­nen ein­er Fremd­sprache nicht mein Kind?
Nein. Das Gegen­teil ist der Fall, denn unsere Lehrkräfte bauen einen spielerischen und abwech­slungsre­ichen Unter­richt auf, bei dem die natür­liche Neugi­er der Kinder geweckt wird. Sie haben dabei viel Spaß und erler­nen die Sprache kindgerecht ohne Leis­tungs­druck. Die Mini-Schüler besitzen eine über­ra­gende Begabung dafür, ver­schiedene Sprachen und Dialek­te zu erler­nen, von denen selb­st wir Erwach­sene uns schon im eige­nen Land über­fordert fühlen. Für ganz kleine Kinder ist z.B. Deutsch genau­so eine Fremd­sprache wie Englisch, doch es über­fordert sie keineswegs, die Sprache zu erler­nen und sie machen sich dabei noch keine Gedanken über Gram­matik.

Ist mein Kind dann in der Schule nicht eher unter­fordert?
Nein. Wir haben die Kinder bere­its in die The­men des Schu­lun­ter­richts eingear­beit­et, wodurch sie mit Freude dem Unter­richt fol­gen kön­nen und stolz auf das schon Erlernte sind. Ab der ersten Schulk­lasse üben wir die richtige Schreib- und Leseweise der Wörter ein, die die Kinder ja bere­its sprechen und ver­ste­hen. Also kann sich Ihr Kind in der Schule auf die neuen Vok­a­beln konzen­tri­eren und ver­wen­det nicht so viel Zeit auf die bere­its gel­ernte Gram­matik. Unsere kleinen Sprach­schüler ver­fü­gen also über ein gesun­des Selb­stver­trauen in ihre Fähigkeit­en, was sich in ihren guten Schul­noten wider­spiegelt.

Soll mein Kind fremd­sprach­lich gefördert wer­den, obwohl es ja schon Englisch in der Schule hat?
Ja. Wir unter­richt­en in Übere­in­stim­mung mit dem Lehrplan der Grund­schule, haben jedoch den Vorteil kleiner­er Grup­pen von 3 — 8 Schülern, wodurch wir jedes Kind indi­vidu­ell betreuen und dessen evtl. Schwach­punk­te gezielt verbessern kön­nen.
Die Kle­in­grup­pen eignen sich gut, um die Sprach­fähigkeit des Kindes bestens einzuüben, ohne dass sich etwaige Fehler ein­prä­gen kön­nen. Unsere Kursleit­er trainieren die gel­ern­ten Sätze durch wieder­holtes Sprechen in verän­dert­er Beto­nung und Laut­stärke, damit die Kinder ihre Aussprache üben und keine Sprech­hem­mungen entwick­eln, die so oft in Schulk­lassen entste­hen, in denen ein Lehrer bis zu 30 Schüler betreuen muss.
Nichts­destotrotz bietet „Klegs“ auch inten­siv­en Einzelun­ter­richt für Kinder der weit­er­führen­den Schulen an, um sie für die Anforderun­gen des dicht gestaffel­ten Lehrplans fit zu machen.
Für unsere Lehrkräfte ist es eben­so selb­stver­ständlich, auf die Fra­gen und Prob­leme des einzel­nen Schülers einzuge­hen, wofür in der Schule oft wenig Zeit bleibt. Des weit­eren erleben wir häu­fig, dass die Kinder höher­er Klassen zwar ihre Texte gut schreiben und über­set­zen kön­nen, doch sind sie häu­fig nicht in der Lage, sich in der Fremd­sprache angemessen zu unter­hal­ten. In unseren Kursstun­den wer­den immer 10 Minuten für Kon­ver­sa­tion zu einem bes­timmten The­ma einge­plant.

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